Freie Wähler Gemeinschaft Büchlberg Denkhof

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Freie Wähler Büchlberg auf Herbstwanderschaft.

Freie Wähler Büchlberg auf Herbstwanderschaft. Büchlberg. Schönstes Herbstwetter lockte viele Mitglieder der Freien Wähler-Gemeinschaft Büchlberg zur Teilnahme an der informativen Herbstwanderung durch Gemeindegebiet. Erstes Ziel war das Steinhauermuseum, das an die über 100-jährige Geschichte des Granitabbaues in Büchlberg erinnert. Interessiert folgte man den Ausführungen von Josef Knödlseder, der den Wanderern die schwere Arbeit der Steinhauer veranschaulichte. Büchlberg hatte damals sogar eine Steinhauerschule. Nach einem "Granitschnapserl" ging es weiter nach Tannöd, Ziel war dort das 4-Sterne Wellnesshotel Stemp. Hotelier Herbert Stemp (Foto links) führte die Gruppe durch das neue Haus, von den Technikräumen über den Wellnessbereich bis hin zu den Zimmern gab er erschöpfend Auskunft auf viele Fragen der Besucher. Bürgermeister und FWG-Vorsitzender Norbert Marold (vorne links) dankte Herbert Stemp für eine interessante Führung durch einen, wie er sagte, Aushängebetrieb in der Gemeinde Büchlberg. Abschließend bei Kaffee und Kuchen äußerte sich Marold erfreut über die große Resonanz an der Herbstwanderung.

Georg Binder

Herbstwanderung

Freie Wählergemeinschaft eine starke Kraft für Büchlberg.

Büchlberg. Informationen über die Entwicklung in der Gemeinde aus erster Hand holten sich die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Büchlberg-Denkhof bei der Jahreshauptversammlung nach einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Denkhof. FWG-Vorstand und Bürgermeister Norbert Marold konnte Simon Rossgoderer und Karl Berger als neue Mitglieder willkommen heißen. Die Mitglieder ausführlich über das kommunalpolitische Geschehen im letzten Jahr zu informieren sei ihm wieder ein großes Anliegen, meinte Marold. Man tue dies immerhin als die stimmenstärkste Fraktion im Gemeinderat von Büchlberg und daran könne man immer wieder erinnern. Die Berichte zur Kommunalpolitik teilten sich die einzelnen Gemeinderäte. Zum Thema Breitbandversorgung führte Josef Bartl aus, dass mit Büchlberg-Eberhardsberg-Bärnreuth und Germannsberg-Denkhof-Windpassing 2 Gemeindebereiche mit einem Gesamtinvestitionskostenaufwand von knapp 700.000 Euro in Arbeit seien, von diesem Betrag werden 80 % vom Freistaat Bayern und jeweils 10 % vom Landkreis bzw. der Gemeinde übernommen. 469 Haushalte würden von dieser Maßnahme profitieren. Um auf lange Sicht Kosten zu sparen, wurde ein Großteil der Straßenbeläuchtung auf LED umgerüstet. Von einem lebendigen Vereinsleben in der Gemeinde berichtete Gemeinderat Georg Binder jun. und die Vereinsarbeit, besonders die Förderung der Jugend, wurde von der Gemeinde in Form von Zuschüssen und Bauhofleistungen unterstützt. In Einzelfällen wurden Vereinen für Anschaffungen auch Investitionskostenzuschüsse und Grundstücksnutzungsrechte gewährt. 275 Kinder haben sich an einem reichhaltigen Ferienprogramm beteiligt, das von vielen freiwilligen Helferinnen unterstützt wurde. Josef Hasenöhrl nahm sich die Gemeindefinanzen zum Schwerpunkt seines Berichtes. Durch die Umstellung des Rechnungswesens auf Doppik wurde die Gestaltung des Haushaltes transparenter geworden. Als stabil bezeichnete er die allgemeine Situation der Gemeinde. Die Gemeindefinanzen sind weiterhin sehr gut und in Planung sei ein vorsichtiger und solider Gemeindehaushalt. Durch ein umsichtiges Wirtschaften in den letzten Jahren ist die Gemeinde in der Lage, weiterhin notwendige Investitionen auszuführen. "Mia san ma g`sund und können neue Pläne verwirklichen, in Büchlberg und Denkhof geht es voran" sagte Hasenöhrl. Gemeinderat Rudolf Hirsch sagte, in Büchlberg leistet ein Organisationsteam eine großartige Seniorenarbeit und bietet einer wachsenden Teilnehmerzahl viel an Information und Unterhaltung. Gestaltungsmaßnahmen im alten Friedhof dienten nicht nur als Erinnerung als eine letzte Ruhestätte, sondern sind auch Zeugnisse für die für Büchlberg typische Granitindustrie. Von Baumaßnahmen und technische Anschaffungen an der Schule berichtete Gemeinderat Engelbert Moritz. Im Kindergarten Büchlberg wurden u.a. die Fenster im EG erneuert und das Areal beim Kindergarten Denkhof wurde durch Grundstückszukauf im 840 qm erweitert. Die Kindergärten sind voll belegt. Von Kosten in Höhe von 150.000 Euro für Straßenunterhaltsmaßnahmen berichtete Gemeinderat Werner Pauli. Die Investitionen für die drei Feuerwehren der Gemeinde seien richtig und gerade in der Sturmnacht vom 18. August konnte man sehen, wie wichtig eine gut ausgerüstete Feuerwehr ist. Das neue Schlauchpflegezentrum in Büchlberg steht auch den umliegenden Feuerwehren zur Verfügung. Erfreulich sei die Entwicklung des Fremdenverkehrs, die Zahl der Übernachtungen konnte spürbar gesteigert werden. Über die laufenden Maßnahmen beim Neubau der Kläranlage Büchlberg meinte Bürgermeister Norbert Marold, dass mit einer Gesamtinvestitionskostensumme von etwa 6 Mio. Euro zu rechnen sei. Mit dem Baufortschritt sei man im Plan und mit der Endabrechnung könne man im Frühjahr 2020 rechnen. Die Gemeinde arbeite derzeit an der Planung eines neuen Gebietes für Wohnbebauung. Um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, waren wieder größere Anschaffungen für den Bauhof notwendig. Hinsichtlich des Winterdienstes leiste das Bauhofpersonal vorbildliche Arbeit. Für die Jahre 2018 und 2019 gebe es eine Vielzahl von geplanten Maßnahmen, Marold nannte den Weiterbau der Kläranlage, den weiteren Breitbandausbau, Straßenbaumaßnahmen im Gemeindebereich, Maßnahmen am Naturdenkmal "Alter Steinbruch" und weitere notwendige Arbeiten an öffentlichen Einrichtungen wie Freibad, Sporteinrichtungen, Schule und Kindergärten. Jürgen Sellner berichtete von geordneten finanziellen Verhältnissen bei der FWG Büchlberg. Auf dem Programm stand noch die Ehrung treuer Mitglieder. 20 Jahre gehören Margarete Schmid und Werner Pauli der FWG an, Monika Zoidl, Johann Marold, Ernst Mayer und Josef Kerschbaum wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. "Wenn wir weiter so ehrlich und engagiert die Arbeit für unsere Gemeinde machen, können wir sicher auch auf die Unterstützung der Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger hoffen" schloss Marold die Versammlung.

Georg Binder

JHV FWG 2018

Zum Foto:Bei der Ehrung treuer Mitglieder der FWG Büchlberg v.l. Bürgermeister Norbert Marold, Werner Pauli, Monika Zoidl, Josef Kerschbaum und Josef Hasenöhrl.

Das Pflänzchen FWG trägt nach 45 Jahren große Früchte.

Büchlberg. Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Gemeinschaft Büchlberg-Denkhof wurde die bisherige Führungsmannschaft im Amt bestätigt. Im Mittelpunkt standen die Informationen der FWG-Gemeinderäte aus der aktuellen Kommunalpolitik in Büchlberg. 1. Vorstand und Bürgermeister Norbert Marold gedachte zunächst der kürzlich verstorbenen Mitglieder Josef Zoidl sowie der langjährigen verdienten Schriftführerin Maria Gastinger. Willkommen geheissen wurden die Neuzugänge Markus Kerschbaum und Willi Koller.  Marold führte aus, dass den Gemeinderatssitzungen immer ausführliche Besprechungen mit umfangreichen Informationen mit den Gemeinderäten stattgefunden haben. Großen Wert lege er darauf, dass alle Fraktionen immer den selben Informationsstand haben. Selbst drei Jahre nach der Wahl möchte er immer noch herausstellen, dass die FWG Büchlberg erstmals die stimmenstärlste Gruppe wurde, was mit einer guten Arbeit begründet werden kann. Der Vorstand erinnerte an den Besuch der Kläranlage mit der Vorstellung durch Klärwärter Herbert Karl und gesellschaftrliche Veranstaltungen wie das alljährliche Grillfest. Gemeinderat Josef Bartl informierte in seinem Bericht zum Thema Energie, Umwelt und Breitband. Mit einem Gesamtkostenaufwand von 696.000 € werden die Gemeindebereiche Sölling-Denkhof-Germannsberg-Windpassing sowie Bärnreuth-Steinberg mit Breitband versorgt. 80 Prozent der Kosten übernimmt der Freistaat Bayern, den Rest tragen Landkreis Passau und Gemeinde Büchlberg je zur Hälfte. 448 Kunden können lt. Telekom von dieser Verbesserung profitieren, allerdings müssen neue Verträge abgeschlossen werden. Der Stromverbrauch soll durch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik vermindert werden.  Die im Betrieb befindlichen gemeindeeigenen PV-Anlagen arbeiten derzeit problemlos. Die Gemeinde Büchlberg habe ein sehr lebendiges Vereinsleben mit vielen ehrenamtlich Tätigen, stellte Gemeinderat Georg Binder fest. Diese Vereinsarbeit werde in Form von finanzieller Unterstützung und Bauhofleistungen gefördert. 2.500 € wurden für die Jugendarbeit in den ausgegeben und mit über 35.000 € seien die Bauhofleistungen zu bewerten. Mit mehr als 2.000 € hat die Gemeinde auch das Ferienprogramm für Kinder unterstützt. Für rund 90.000 € incl. Umbauarbeiten wurde eine Schlauchpflegeanlage angeschafft, die von 21 Feuerwehren genutzt wird. Für die Ausstattung der Feuerwehren wurden 86.000 € ausgegeben und der Erwerb von Führerscheinen der Klasse C wurde von der Gemeinde mit 8.800 € unterstützt. Bei der FFW Schwieging steht der Kauf eines neuen Mannschaftswagens an, wofür die Gemeinde einen Anteil in Höhe von 27.000 € übernehmen wird. Durch die Umstellung der Buchhaltung auf die Doppik vor Jahren ist die Darstellung der Finanzen transparenter geworden, meinte Gemeiderat Josef Hasenöhrl. Die allgemeine Situation wie Einwohnerzahl, Fremdenverkehr und Arbeitsplätze bezeichnete er als stabil. Die Gemeinderfinanzen waren im letzten Jahr noch geprägt von den Investitionen für die Unterkünfte im Gewerbegebiet. Die Gemeinde ist in der Lage, ohne geplantes Fremdkapital notwendige Investitionen für Kindergärten, Schule und Infrastruktur auszuführen. Den Neubau der Kläranlage erleichtere die gebildete Sonderrücklage von über 1,35 Mio. Euro wesentlich. Das seit dieser Legislaturperiode aktive Seniorenteam habe ein reichhaltiges Programm abgearbeitet und werde auch heuer wieder einiges auf die Beine stellen, meinte Gemeinderat Rudolf Hirsch. Die Angebote würden von den Senioren recht gut angenommen. Um den alten Friedhof wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen, investierte die Gemeinde in den letzten drei Jahren 85.000 €, noch in diesem Jahr soll das alte Leichenhaus renoviert werden. Rud 40.000 € habe die Gemeinde in Umbau und Instandsetzungsmaßnahmen im Kindergarten Büchlberg investiert, Holzdecken wurden durch Schallschutzdecken und Holzfensten durch Kunststofffenster ersetzt, führte Gemeinderat Engelbert Moritz aus. Auch im Kindergarten Denkhof waren durch die Aufstockung auf 50 Kita-Plätze Aus- und Umbauarbeiten notwendig. Im Erdgeschoß wurden sämtliche Fenster erneuert. Die Gesamtausgaben für diese Einrichtung beliefen sich auf 42.000 €. Voll im Gange sind die Planungen für die neue Kläranlage, deren Bau ab 2018 anstehe, führte Bürgermeister Norbert Marold aus. In Straßenbau und Straßenunterhalt wurden im letzten Jahr rund 300.000 € investiert. Seit einem Jahr ist die GU Büchlberg beszugsfertig, die derzeit von 122 Asylbewerberinnen und Asylbewerbern bewohnt wird. Der Kauf und der Umbau des Gebäudes habe der Gemeinde etwa 2,7 Mio. € gekostet. Dankbar sei die Gemeinde für die Arbeit der Mitglieder des Helferkreises, bei dem jeder mitmachen könne. Für die kommenden Jahre ist neben der Kläranlage auch weiter an den Bau und den Unterhalt von Straßen gedacht, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Kindergärten und am Freibad, Anschaffungen für den Bauhof und das Rathaus sowie den Tourismus stehen an. Alles soll aber im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten und unter Ausschöpfung öffentlicher Förderungen erfolgen. Ber Bericht der Kassiere Rita Hasenöhrl-Wagner und Jürgen Sellner sowie von Kassenprüfer Wolfgang Hailer überzeugte die Mitglieder von einer ordentlichen Buchführung. Die von Josef Drexler geleitete Neuwahl der Vorstandschaft brachte der bisherigen Vereinsführung einen großen Vertrauensbeweis. Gewählt wurden Norbert Marold zum 1. Vorstand, Josef Hasenöhrl zum 2. Vorstand, zu Schriftführern neu gewählt wurden Nadine Sellner und Martin Gruber, Kassiere sind Jürgen Sellner und Rita Hasenöhrl-Wagner. Wolfgang Hailer und Peter Krenn wurden zu Kassenprüfern bestimmt, René Wiedenbein ist weiterhin für die Homepage zuständig und Georg Binder sen. übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit. Die Gemeinderäte Josef Bartl, Georg Binder jun., Rudolf Hirsch, Engelbert Moritz und Werner Pauli gehören zur weiteren Vorstandschaft. Vorstand Norbert Marold meinte abschließend, die FWG Büchlberg-Denkhof habe sich in den 45 Jahren ihres Bestehens vom kleinen Pflänzchen schon soweit entwickelt, dass große Früchte geerntet werden könnten.                                                                                gb

JHV FWH 2017

Zum Foto:
Die neuen Mitglieder und die gewählte Vorstandschaft stellten sich zum Foto v.l.: Georg Binder jun., Willi Koller, Martin Gruber, Josef Bartl,  Markus Kerschbaum, Nadine Sellner, Wolfgang Hailer, Rita Hasenöhrl-Wagner, Jürgen Sellner, Josef Hasenöhrl, Rudolf Hirsch, Engelbert Moritz, Peter Krenn und Norbert Marold.

FWG Büchlberg Denkhof hilf Flutopfern

FWG hilft

Bild: vorn v.l: Norbert Marold, Engelberg Moritz, Josef Hasenöhrl hinten v.l. Werner Pauli, Rudi Hirsch, Josef Bartl

Die Fotografenmeisterin Gundi Woias hat zu dieser Aktion aufgerufen! Unter dem Motto "Im Regen stehen" stellt Sie sich und Ihr Studio zwei Tage in den Dienst eines Charity-Shooting um den Opfern der Flut- und Unwetterkatastrophen der letzten Wochen zu helfen, damit diese nicht im Regen stehengelassen werden. An den Aktionstagen haben sich natürlich auch die Freien Wähler gern beteiligt und so entstand für eine entsprechende Spende dieses feucht fröhliche Bild. Der gesamte Erlös dieser wunderbaren Aktion wurde durch die Initiatorin Gundi Woias in kompletter Höhe an die PNP-Fluthilfe überwiesen.

FWG Büchlberg hat ehrlich und engagiert gearbeitet.

FWG Vorstand 2015

Bild: v.l. Josef Hasenöhrl, Georg Binder jun., Engelbert Moritz, Rita Hasenöhrl-Wagner, Rudi Hirsch, Maria Gastinger, Peter Krenn, Wolfgang Hailer, 1. BM Norbert Marold, Josef Bartl, Jürgen Sellner, Werner Pauli

Die stetig wachsende Zustimmung und der Erfolg der Freien Wähler-Gemeinschaft in Büchlberg ist die Frucht einer ehrlichen und engagierten Arbeit für die Gemeinde, war eine Kernaussage von Vorstand und Bürgermeister Norbert Marold bei der Jahreshauptversammlung. Die anstehenden Neuwahlen der Vorstandschaft brachte eine Bestätigung für die bisherige Führungsriege. Marold erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an die Kommunalwahl, bei der die FWG in Büchlberg als stimmenstärkste Fraktion das bisher beste Ergebnis ihrer 43-jährigen Geschichte erreichen konnte. Die Gemeinderäte der FWG informierten die Mitglieder über die aktuelle Gemeindepolitik. Josef Bartl stellte als eines der nächsten Projekte den Bau der neuen Kläranlage vor. Der alte Baukörper ist in die Jahre gekommen und wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Bedarfsermittlung ergab eine Anlage für 4.900 EW inclusive 15 % Kapazitätsreserve. Noch in diesem Jahr laufen die Planungen und 2016 soll das Wasserrechtsverfahren erledigt sein. Für den Ersatzneubau sind 1,5 Jahre vorgesehen, er wird 2017 und 2018 durchgeführt. Die Maßnahme wird voraussichtlich 4,6 Mio. Euro kosten. Weil in den letzten Jahren bereits Rücklagen von über 1 Mio. Euro geschaffen wurden, können die Kosten für die einzelnen Haushalte spürbar gedämpft werden. Mit dem Thema Jugend, Vereine und Sport befasste sich Gemeinderat Georg Binder jun. Er dankte zunächst allen ehrenamtlich Tätigen in Vereinen und Gruppierungen für ihr unbezahlbares Engagement auf diesem Gebiet. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit versucht die Gemeinde auch zu würdigen. Finanzielle Hilfen, Arbeitseinsätze durch den Bauhof oder Bereitstellung von Gerät und Räumlichkeiten wurden auch in letzter Zeit vielen Einrichtungen zugesprochen. Vereinsanlagen wurden saniert und durch Anschaffungen befindet sich auch die Ausrüstung der Feuerwehren auf dem neuesten Stand. Gemeinderat Josef Hasenöhrl lobte die Transparenz des Haushalts und der Rechnungslegung der Gemeinde. Unverändert und stabil bezeichnete er den Stand bei Einwohnerzahl und Fremdenverkehr. Bei der Kindergartenbelegung stehen in Denkhof 15 Plätze mehr zur Verfügung. Mit Bedauern muss jedoch eine rückläufige Entwicklung bei den Schülerzahlen verzeichnet werden. Als richtige Entscheidung bezeichnete er den Kauf des Firmengeländes der ehemaligen „Transtechnik“ zur Lösung der Asylsituation. Die Maßnahme kann in den kommenden Jahren Kostenneutral abgewickelt werden. Die Arbeit des Seniorenbeirates nannte Gemeinderat Rudolf Hirsch als sehr engagiert. Neben Info-Veranstaltungen bietet man den älteren Bürgern Hilfen an, vorgesehen ist dabei ein PC-Kurs zusammen mit der Jugend, eine Polizeiaufklärung zur Prävention von Betrügereien ist geplant und auch eine Aufklärung zur Benutzung den öffentlichen Personenverkehrs soll es geben. Der Landkreis hat eine Notfallmappe herausgegeben und bei deren Handhabung möchte der Seniorenbeirat behilflich sein. Nach dem Bericht von Engelbert Moritz wurde die Parkplatzsituation in Büchlberg optimiert. Der Feuerwehrvorplatz mit Brunnen sei gelungen, der gestaltete Allwetterplatz wird gut angenommen. So gut wie ausgebucht ist die neue Mehrzweckhalle, die Gestaltung des gesamten Areals ist gelungen und stellt eine gute Lösung dar. Werner Pauli berichtete von einer stabilen Entwicklung beim Fremdenverkehr und einem guten Zustand der Wanderwege. Die neue Homepage der Gemeinde ist auf einem guten Stand. Er bedauerte das Defizit beim Betrieb des Freibades, im Hinblick auf den Fremdenverkehr wird man sich diese Einrichtung auch künftig leisten. Kassier Jürgen Sellner berichtete von einer soliden Kassenführung. Auf dem Programm stand die Ehrung von Mitgliedern, die Josef Hasenöhrl vornahm. Er bezeichnete Josef Drexler als „Motor“ der FWG Büchlberg und überrechte ihm eine Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft. Für 30 Jahre Vereinstreue wurden Georg Zauner, Franz Schauberger, Ludwig Weidinger und Norbert Marold geehrt und 20 Jahre gehören Rudolf Hirsch, Josef Bartl, Wolfgang Hailer und Josef Eichberger der FWG an. Die anstehenden Neuwahlen der Vorstandschaft brachten der bisherigen Führungsmannschaft einen großen Vertrauensbeweis. Wiedergewählt wurden Norbert Marold zum 1. Vorsitzenden und Josef Hasenöhrl zu seinem Stellvertreter. Als Kassier fungieren Jürgen Sellner und Rita Hasenöhrl-Wagner, Schriftführerin ist wieder Maria Gastinger. Wolfgang Hailer und Peter Krenn wurden zu Kassenprüfern bestellt. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist wieder Georg Binder sen. zuständig. Die Gemeinderäte Josef Bartl, Georg Binder jun., Engelbert Moritz, Werner Pauli und Rudolf Hirsch wurden ebenfalls in die Vorstandschaft gewählt. Umfangreich war die Liste der Maßnahmen für 2015 und 2016 von Norbert Marold in seiner Vorschau. Für die Unterkunft von 152 Asylbewerbern hat die Gemeinde Hallen gekauft, die noch in diesem Jahr umgebaut werden. Investitionen von insgesamt 2 Mio. Euro sind dafür vorgesehen. Der Vertrag mit dem Mieter ist in Bearbeitung . Die Fertigstellung der Demonstration für die Steinindustrie sowie eine Vielzahl von Straßenbau- und Unterhaltungsmaßnahmen stehen an. Der Bürgermeister betonte, es sei immer sein Bestreben, für Beschlüsse im Gemeinderat eine breite Mehrheit über alle Fraktionen hinweg zu finden und das Gremium umfangreich und bestens zu informieren. „Wenn wir weiter so zusammen halten und so ehrlich und engagiert unsere Arbeit für unsere Gemeinde machen, können wir sicher weiterhin auf die zuverlässige Unterstützung unserer Wählerinnen und Wähler hoffen“, schloss der Bürgermeister.

Geehrte Mitglieder 2015

Für langjährige Mitgliedschaft bei der FWG Büchlberg wurden ausgezeichnet v.l.: Josef Hasenöhrl , Rudolf Hirsch, Georg Zauner, Wolfgang Hailer, Josef Drexler, Josef Bartl, Ludwig Weidinger, Franz Schauberger und Norbert Marold.

Besuch der Biogas-Anlage in Praßreuth

 

Besuch der Biogas-Anlage in Büchlberg

Büchlberg. Für die Freie Wähler Gemeinschaft Büchlberg ist die alternative Energiegewinnung ein Thema und deshalb traf sich eine Gruppe interessierter Mitglieder mit ihrem Vorstand und Bürgermeister Norbert Marold (rechts) zu einer Besichtigung einer neu errichteten Biogasanlage in Büchlberg. Gastgeber Hans Ruhmannseder (5.v.r.), dessen Frau Christine (4.v.r.) und Junior Stefan (3.v.r.) waren gerne bereit die vielen Fragen der Besucher zu beantworten. Die Anlage mit ihren zwei 1000-cbm-Behältern hat eine Stundenleistung von 75 kw und hat nach Angaben des Betreibers rund 400.000 € Herstellungskosten verursacht. Zuschüsse seien dabei nicht geflossen. Beeindruckt waren die Besucher von der Tatsache, dass die Anlage zu etwa 90 Prozent mit Gülle „gefüttert“ wird, der Anteil an Mais oder Gras beläuft sich lediglich auf rund 10 Prozent. Hans Ruhmannseder bemerkte, dass durch den sicheren Stromabnahmepreis die Bewirtschaftung recht gut kalkulierbar ist. Eine ständige Kontrolle der Anlage, an deren Ende ein Gasaggregat zur Stromerzeugung steht, bedürfe auch einer ständigen Kontrolle. Die vergorene Gülle werde ausgebracht und habe schließlich eine bessere Qualität. Gemeinderat Josef Hasenöhrl (6.v.r.) bedankte sich bei der Gastgeberfamilie für die Führung und die erschöpfenden Erläuterungen. Alternative Energiegewinnung sei für die FWG in Büchlberg immer ein interesaantes Thema. Der besichtigte Betrieb der Familie Ruhmannseder habe in der Gemeinde euine Vorreiterrolle und sei ein Vorzeigebetrieb in der Region. -bi.

 

Besuch des Bayerischen Landtages

Eine Abordnung der Freien Wähler Gemeinschaft Büchlberg Denkhof hat auf Einladung von MdL Alexander Muthmann den Bayerischen Landtag in München besucht.

FWG Büchlberg Denkhof

 

Ein Einblick in die Landespolitik

Der Gemeinderat beschäftigt sich fast täglich mit der Kommunal-politik. Um einen Einblick in die Abläufe der Landespolitik zu erhalten fuhren einige Mitglieder der Freien Wähler Gemeinschaft Büchlberg Denkhof auf Einladung von MdL Alexander Muthmann (Bildmitte) in den Landtag nach München. Im Maximilianeum konnten Sie zwar nicht an einer Vollsitzung des Plenums teilnehmen, aber MdL Muthmann entschädigte die Besucher mit einer Fragerunde im großen Plenarsaal. Hier ging er auf aktuelle Themen, wie zum Beispiel die "Wahlfreiheit zwischen G8 oder G9" und auf die Situation der Polizeistationen im ländlichen Raum ein. Es wurde über die am 01. Juli diesen Jahres vom Landtag eingesetzte Enquete-Kommission berichtet, welche sich mit der Förderung gleichwertiger Lebens-bedingungen in Bayern beschäftigt. Auch MdL Muthmann gehört dieser Kommision an. Anschließend konnten noch die Plätze von Ministerpräsident Horst Seehofer und Landtagspräsidentin Barbara Stamm im Plenarsaal begutachtet und "getestet" werden. Vor dem Besuch im Landtag haben sich die Mitglieder der Freien Wähler Gemeinschaft Büchlberg und Denkhof nach einer Stadtrundfahrt mit einem gemeinsamen Mittagessen stärken können.

- WR / Foto: Hasenöhrl