Loading...
Aktuelles

Freie Wähler legen Wert auf Information und Transparenz

Positive Bilanz bei der Jahreshauptversammlung der FWG Büchlberg – Stabil hohe Mitgliederzahl – Ehrung treuer Mitglieder

Büchlberg. Als eine aktive und engagierte Gruppe bezeichnete Bürgermeister Josef Hasenöhrl die Freie Wähler Gemeinschaft Büchlberg. Er und die FWG-Gemeinderäte berichteten bei der Jahreshauptversammlung auch über die Arbeit im Gemeinderat. Nach einem Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder traf man sich im Hotel Binder und der Bürgermeister zeigte sich erfreut über ein volles Haus und das Kommen von Altbürgermeister und Ehrenvorsitzendem Norbert Marold sowie Ehrenmitglied Josef Drexler.

Der Mitgliederstand habe sich gut entwickelt und ist derzeit mit 101 Personen auf hohem Niveau stabil. Zwei offene und gut besuchte Fraktionssitzungen dienten den Mitgliedern zur Information. Bei einer Besichtigungstour in Eberhardsberg holte man sich Informationen über die örtliche Wasserversorgung und die neue „Dorfhoamat“, an deren Entstehung sich die DJK Eberhardsberg aktiv beteiligt hat.

Tradition hat das Grillfest, auch beim Bürgerschießen des EC Büchlberg war die FWG dabei. Zur Arbeit im Gemeinderat meinte Hasenöhrl: „Bei uns in der Fraktion klappt es hervorragend und im gesamten Gemeinderat ist die Zusammenarbeit gut.“ Als positiv habe sich eine Gemeinderatsklausur erwiesen, hier konnten in entspannter Atmosphäre wichtige Themen besprochen und ausgearbeitet und künftige Ziele festgelegt werden. „Diese Zeit war wichtig für uns alle und wir sind näher zusammengerückt.“ Zu den einzelnen Themen lieferten die Gemeinderäte Berichte.

Das vielschichtige Vereinsleben mit vielen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern sei der Gemeinde wichtig, meinte Gemeinderat Georg Binder jun. Besonders die Jugendarbeit bei Sport- und Musikvereinen sei ein wichtiger sozialer Aspekt, die Fördergelder dafür habe die Gemeinde im letzten Jahr erhöht. Die vorhandenen Sportstätten seien alle gut in Schuss und würden gut angenommen und genutzt. Von einem ausreichenden Angebot an Kindergartenplätzen und deren Auslastung berichtete Gemeinderätin Barbara Pangerl. Die Grundschule erhielt das Prädikat „Klimaschule“ und „Gesunde Schule“, die Zahl der Schüler habe sich erfreulich positiv entwickelt. Am inzwischen unverzichtbar gewordenen Ferienprogramm hätten sich zuletzt 132 Kinder beteiligt. Gemeinderat Thomas Bauer verwies auf das im Bau befindliche Sondergebiet PV bei Kammerwetzdorf. Zum Vorhaben Radweg nach Hutthurm liefen Absprachen mit dem Freistaat Bayern. Das Baugebiet Reitberg wird aktuell geplant und der Bau des FW-Hauses ist die derzeit größte Baustelle der Gemeinde. Zur Erhaltung des Wege- und Straßennetzes waren laufend Asphaltierungsarbeiten notwendig.

Von der Verabschiedung eines finanzstarken Haushaltes 2024 berichtete Gemeinderat Rainer Grünberger. Für den Bau des Feuerwehrhauses wurden weitere 1,25 Millionen Euro bereitgestellt, in den Finanzrahmen seien auch der An- und Verkauf von Grundstücken, Planung der Freibadsanierung, Investitionen in Sicherheit, Struktur, Wachstum und Freizeit und Straßensanierungen eingeflossen. Aufgrund hoher Tilgungen kann der Schuldenstand reduziert werden, sodass die Pro-Kopf-Verschuldung auf voraussichtlich 291 Euro fallen wird.

Nach den Ausführungen von Gemeinderat Simon Roßgoderer ist es um die Ausrüstung der Feuerwehren und den Brandschutz gut bestellt, die Einweihung des neuen Gerätehauses für Büchlberg ist für 2025 vorgesehen. An der PV-Anlage bei Kammerwetzdorf ist die Gemeinde mit 14 Prozent beteiligt. Fortschritte mache die Breitbandversorgung, hier werden die Ortschaften Kammerwetzdorf, Mitterbrünst und Haitzing für 961000 Euro erschlossen, die Förderung von Freistaat und Landkreis beträgt 90 Prozent.

Interessante Zahlen zum Tourismus hatte Gemeinderat Engelbert Moritz dabei. Die zum Vorjahr leicht gestiegene Gästezahl von 11232 ergab 44636 Übernachtungen im letzten Jahr. Das Freibad sei für Büchlberg sehr wichtig, weshalb die Planungen für die notwendige Sanierung bereits laufen. Dank gelte dem Seniorenteam für seine Aktivitäten, gute Dienste dabei leiste das Seniorenmobil mit den 13 ehrenamtlichen Fahrern. Zu 90 Prozent ausgelastet ist die Gemeinschaftsunterkunft, in der 153 Personen untergebracht werden können.

Die Digitalisierung des Rathauses mache Fortschritte und personell sei die Gemeinde recht gut aufgestellt, konnte Bürgermeister Josef Hasenöhrl berichten. Die Abrechnung der Kläranlage ist abgeschlossen ebenso wie das Baugebiet. Die erfreulicherweise weiter angestiegene Zahl der Einwohner bedeute auch enorme Herausforderungen. „Ziel ist, dass es bei uns für alle Altersgruppen lebenswert ist.“ Er machte deutlich, dass die Information der Mitglieder und auch der Bürger weiter hohe Priorität haben werde.

Kassier Jürgen Sellner berichtete von geordneten Finanzen, Kassenprüfer Wolfgang Hailer bestätigte eine einwandfreie Buchführung, sodass der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte. Abschließend nahmen Vorstand Josef Hasenöhrl und 2. Vorstand Georg Binder jun. die Ehrung treuer und engagierter Mitglieder vor. Urkunden für 20 Jahre Mitgliedschaft gingen an Josef Eder, Andreas Stöckl-Wittmann und Thomas Bauer; 30 Jahre ist Wolfgang Hailer Mitglied der FWG und für 40 Jahre Treue wurden Georg Zauner, Ludwig Weidinger und Norbert Marold geehrt.

 

-gb