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Freie Wähler besuchen die Büchlberger Feuerwehr

Büchlberg. Bei der freiwilligen Feuerwehr Büchlberg stehen in nächster Zeit wesentliche Veränderungen an. Aus diesem Grund hat FWG-Vorstand Josef Hasenöhrl Mitglieder und interessierte Bürger zu einem Informationsbesuch zum Feuerwehrstandort Büchlberg eingeladen, wo sie von Vorstand Wolfgang Bieringer und Kommandant Alfred Marold erwartet wurden. Die rund 40 Besucher durften sich vom derzeitigen Zustand des Standortes ein Bild machen. Kommandant Alfred Marold informierte über den Zustand der Wehr und stellte dazu fest, dass das im Jahr 1973 erstellte Gebäude nicht mehr den derzeitigen Anforderungen entspricht. Durch notwendig gewordene und noch anstehende Anschaffungen sowie die wachsende Anzahl von Vorschriften entsprechen die momentanen Platzverhältnisse bei weitem nicht mehr den Anforderungen. Im Jahr 2014 wurde in eine Schlauchpflegeeinrichtung mit dem notwendigen technischen Zubehör rund 90.000 € investiert, hier werden die Schläuche von 22 umliegenden Feuerwehren nach jeder Übung und jedem Einsatz gewaschen und geprüft, es wird in Büchlberg ein Schlauchpool mit etwa 1.700 Schläuchen unterhalten, was bedeutet, dass jede dieser Wehren nur mehr ein Schlauchsortiment vorhalten muss. Ein weiteres großes Problem am derzeitigen Standort ist die Parksituation. In unmittelbarer Nachbarschaft sind Schule, Kindergarten, Sportstätten und der Festplatz, sodass die Zufahrt oftmals so mit Fahrzeugen verstellt ist, dass ein problemloses Ausrücken der Feuerwehrfahrzeuge nicht mehr gegeben ist. Allein schon deshalb sind Veränderungen dringend notwendig. Die FFW Büchlberg hat immerhin pro Jahr durchschnittlich 54 Einsätze zu absolvieren. Ein zusätzlicher Platzbedarf ist auch notwendig, weil ein Stellplatz für ein zusätzliches Fahrzeug ansteht. Nicht haltbar ist auch der Umstand, dass die Schutzanzüge nicht geschlechtergetrennt in den Garagen vorgehalten werden müssen, meinte Marold. In Anwesenheit von Bürgermeister Norbert Marold versicherte FWG-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Josef Hasenöhrl, dass er und auch die FWG Büchlberg voll zu den  notwendigen Veränderungen für die FFW Büchlberg stehe und stellte fest, dass ein passendes Grundstück für den Neubau eines neuen, den Anforderungen entsprechenden Feuerwehrhauses gefunden ist. Es gelte nun, die Planungen möglichst schnell durchzuführen, damit das Vorhaben  umgesetzt  werden kann. Die Feuerwehrverantwortlichen hörten es gerne, dass die Gemeinde in den kommenden Jahren etwa 2,5 bis 3 Mio. Euro in das Feuerwehrwesen in Büchlberg investieren werde, mögliche Zuschüsse dazu würden beantragt.

 

Georg Binder

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